Medienmitteilung
Auszeichnung für Schweizer Forschung in Phytotherapie
Ein Forschungsteam der Univerwität Basel (und der SMGP!) hat den
diesjährigen Rudolf Fritz Weiss Preis gewonnen!
v.l.n.r. Prof.Dr.B.Meier ; Dr.D. Berger; Prof.Dr.W. Schaffner; Dr.W.Burkhard.
Zürich, 16. Dezember 1998
Den nach dem Begründer der modernen, wissenschaftlich orientierten
Phytotherapie benannten und mit 10'000 DM dotierten Rudolf-Fritz-Weiss-Preis
verlieh die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie dieses Jahr
einer Promotionsarbeit an der Universität Basel. Die preisgekrönte
Arbeit beschäftigt sich mit einem neu entwickelten Mönchspfeffer-Extrakt
zur Behandlung des prämenstruellen Syndroms (PMS)*. Sie umfasst
neben epidemiologischen Daten, welche dieKrankheitsrelevanz der
Indikation herausarbeiten, eine klinische Anwendungsstudie und
pharmakologische Untersuchungen an einer Reihe von Rezeptoren.
Die Arbeit des Schweizer Forschungsteams, bestehend aus Dr. Daniel
Berger, Dr. Willy Burkhard, Prof. Dr. Beat Meier, Dozent an der
ETH Zürich und der Universität Basel sowie Präsident der Schweizerischen
Medizinischen Gesellschaft für Phytotherapie und Prof. Dr. Willi
Schaffner, Leiter der Pharmazeutischen Biologie an der Universität
Basel, erbringt den Nachweis, dass dieser Extrakt in der Indikation
des PMS eine gute Wirksamkeit bei sehr guter Verträglichkeit aufweist;
sie ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie die Arzneipflanzentherapie
mit den heute zur Verfügung stehenden Methoden und Testsystemen
wissenschaftlich belegt werden kann.
Für Informationen: Doris Braun, Fax 01 456 18 00.
*D. Berger, W. Burkhard, B. Meier, W. Schaffner: ?Vitex agnus
castus:
Unbedenklichkeit und Wirksamkeit beim prämenstruellen Syndrom,
Wirkprinzipien und Wirkmechanismen eines neu entwickelten Extraktes.
Dissertation, Basel 1998.