Internationale Antibiotika-Awareness-Woche - die SMGP war dabei

Zufriedene Gesichter der Referienden nach einem gelungenen Workshop

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat im 2015 erstmalig die «Antibiotic Awareness Week» lanciert. Dieses Jahr beteiligt sich erstmalig auch die Schweiz an diesem weltweiten Anlass, der vom 13. bis 19. November 2017 stattfindet, um in der Fachwelt wie in der Bevölkerung auf die Problematik der stark zunehmenden Antibiotikaresistenzen aufmerksam zu machen (s. Link).
Die SMGP hat schon im 2015 zum Entwurf der Strategie gegen Antibiotikaresistenzen (StAR) ausführlich Stellung genommen, da in diesem Zusammenhang die pflanzlichen Arzneimittel eine wichtige Rolle spielen, um Resistenzen zu vermeiden.
Und so war es naheliegend, dass sich die SMGP wiederum in dieser Sache engagiert. Am Mittwoch, 15. November fand daher der Abend-Workshop zum Thema "Phytotherapeutische Optionen bei bakteriellen Infektionen" mit Dr. med. Maja Oberholzer-von Tolnai, Zürich, und med. pract. Peter Frey, Samstagern, als Referierende und mit Unterstützung des Institutes für komplementäre und integrative Medizin (www.iki.usz.ch) im Universitätsspital Zürich statt. Trotz der vielen Anlässe im November fanden sich fast 30 Teilnehmer ein und demonstrierten damit sowie auch dank der angeregten Diskussion die Wichtigkeit und Aktualität des Themas.
Maja Oberholzer-von Tolnai erklärte anhand von Fallbeispielen die Einsatzmöglichkeiten von Arzneipflanzen bei Harnwegsinfekten und Infektionen im Magen-/Darmtrakt. Peter Frey beleuchtete anschliessend die phytotherapeutischen Optionen bei Erkältungserkrankungen und bei Hautinfektionen.
Nach diesem rundum gelungenen Anlass war die Meinung durchwegs, dass dieser Austausch in Form eines Workshops im nächsten Jahr fortgeführt werden muss.