Das ESCOP Board und das Scientific Committee tagten an der Jahresversammlung (ESCOP’s General Annual Meeting) im Kloster Fischingen am 6. Oktober 2017

Legende: Mitglieder von ESCOP an der Jahresversammlung. Eingeladen hat die SMGP. In der vorderen Reihe erkennen Sie von links nach recht Marijke Frater von der SMGP als Mitglied des Boards, den Präsident der ESCOP, Dr. Tankred Wegener, die SMGP Vize-Präsidentin, Dr. Beatrix Falch (vordere Reihe, von links nach recht) sowie die frühere Präsidentin Liselotte Krenn und Barbara Steinhoff. (Foto: Nico Symma).

Entwicklungen in der ESCOP in 2017:

- Diverse Arzneipflanzen-Monographien werden regelmässig überarbeitet und mit neuer Literatur ergänzt. Seit 2017 sind neu die online-Monographien mit englischen Zusammenfassungen und Stichwörtern, u.a. dem Anwendungsbereich und dem lateinischern Name der Pflanze, versehen (direkt lesbar auf der Webseite). So soll die internationale Suche nach wirksamen Arzneipflanzen erleichtert werden, da nicht jeder in Europa den englischen Pflanzennamen kennt. In Kürze wird zudem eine Neufassung der Monographie von Johanniskraut (Hyperici herba) auf die ESCOP-Webseite gestellt werden.

- Mitglieder der SMGP, können die Online-Versionen der ESCOP-Monographien vorläufig noch kostenlos mit Code, (siehe frühere Mitgliederbriefe) beziehen.

- Zusätzlich, um die Suche für Aussenstehende zu erleichtern, ist die Liste der lateinischen Online-Monografien in einem Wikipedia-Artikel erschienen. Diese ESCOP-Wikipedia-Seite wird bald ergänzt mit direkten Links zu den online-Monographien. Die ESCOP-Mitglieder, u.a. die SMGP, sind dort aufgelistet und können so indirekt durch mehr Sichtbarkeit mitprofitieren: https://de.wikipedia.org/wiki/European_Scientific_Cooperative_on_Phytotherapy

ESCOP‘s Strategie für 2018:

- Die ESCOP-Webseite wird demnächst neugestaltet, u.a. um Links mit der englische Wikipedia-Seite zu erleichtern, auch um den Bekanntheitsgrad und die Verbreitung der Monographien zu fördern. Von einem Wikipedia-Kontakt wurde z.B. beanstandet, dass die online-Monographien, aus kommerziellen Gründen nicht online lesbar sind. Deshalb wird ein digitales System eingeführt, wobei die Monographien als Ganzes lesbar, aber nicht abrufbar sind und auch nicht als Hardcopy kopiert werden können. Danach wird jedermann die Monographien direkt lesen können. So will ESCOP die Sichtbarkeit der Monographien stark erhöhen. Erfahrungen mit dem System hat die Spanische Phytotherapie-Gesellschaft (SEFIT), welche im spanischen Sprachraum bereits Erfahrungen gesammelt hat.

- Um die ESCOP Webseite attraktiver zu machen, ist ein abonnierbarer Newsletter geplant, der regelmässig über die kommenden Online-Monographien informieren wird. M. Frater, Ebnat-Kappel