Kurs 1 Grundkurs 9.6.-11.6.2005
"Erlebnistage Phytotherapie
"

Verantwortlich für Programm und Inhalt: Weiter- und Fortbildungskommission SMGP

Medizin: Prof. Dr. Reinhard Saller, Universität Zürich, Peter Frey, med. pract., Richterswil
Pharmazie: Prof. Dr. Beat Meier, Brütten, Dr. Beatrix Falch, Zürich

Kursleitung: Prof. Dr. Beat Meier, SMGP und Hochschule Wädenswil
Rita Marusic, Locarno
Peter Frey, med pract, Richterswil

Kursort: Hotel Edelweiss in Engelberg, Tel. 041 6397878. Fax: 0416397888

Das Kursprogramm wurde basiert auf dem Ausbildungsreglement der SMGP.
Die Teilnehmerinnenzahl ist auf 30 beschränkt, Mindestteilnehmerzahl 15. Teilnehmerliste wird nach Eingang der Anmeldungen erstellt. Vorläufiger Anmeldeschluss: 31.3.2005

Anreise am Vortag oder per Bahn via Luzern. Luzern ab jeweils X.41, Engelberg an (X+1).42. Planung ist ausgerichtet auf Zug Luzern ab 09.41, Engelberg an 10.42.

Zeit Thema ReferentIn
Do 09. 06.05 Thematik: Grundlagen der Phytotherapie im Hinblick auf ein Grundsortiment
Die Arzneipflanze: Botanik, Qualität, Anwendung, Tradition

11.15-12.00 Phytotherapie zwischen Tradition und Evidence Based Medicine B. Meier
12.00-12.45 Wie erarbeite ich ein Grundsortiment? Pragmatische Ansätze R. Saller
13.00-14.15 Mittagessen
14.30-19.00 Pharmakobotanische Exkursion
Studium ausgewählter Arzneipflanzen (ca. 20) an ihrem natürlichen Standort. Inhaltsstoffe. Anwendung. Möglichkeiten und Grenzen von eigenen Zubereitungen aus frischen Pflanzen. Toxikologie. Erfahrungsaustausch. Sammeltechniken.
R. Bolli,
R. Marusic,
B. Meier
19.30-20.30 Nachtessen
20.45-21.30 Die Arzneipflanze - mit Fokus auf die Qualität von Phytopharmaka.
Variabilität, Ökologie, Ernte, Trocknung und Verarbeitung, Mikroflora, Qualität.
R. Bolli
Fr 10. 06.05 Thematik: Qualität und Herstellung pflanzlicher Arzneimittel, Kooperation ÄrztInnen/Apotheker-Innen, Rezeptieren, Phytotherapie in der Sozialversicherung, Literatur.
09.00-10.00 Industrielle Produktion pflanzlicher Arzneimittel
Standardisierung, von Charge zu Charge gleich, Pharmakologie und Klinik am Beispiel von Johanniskraut
B. Meier
10.00-10.30 Grundkenntnisse zur Herstellung pflanzlicher Zubereitungen
Begriffe, Definitionen, Droge-/Extraktverhältnis, Dosierungen, Monographien. Grundlagen: Europäische Pharmakopöe, ESCOP-Monographien, Monographien der Kommission E.
B. Meier
11.00-13.00 Die pharmazeutische Verarbeitung von Arzneipflanzen, Teil 1
Ausgangsmaterial, Analysenzertifikate, Perkolation, Mazeration, Tinkturen, Anforderungen an „forte“ Phytopharmaka.
R. Steiner
Dienstleistungen einer phytotherapeutisch orientierten Apotheke
Gesetzliche Ausgangslage zur Herstellung kleiner Mengen und von Rezepturen, GMP, Dokumentation, Lagerhaltung, Zusammenarbeit
R. Marusic
12.45-14.15 Mittagessen
15.00-17.00 Die pharmazeutische Verarbeitung in der Praxis
Demonstrationen zu den Themen vom Morgen, Fragen und Antworten
Ch Züllig und Mitarbeiterin
17.00-18.00 Die Kunst des Rezeptierens
Magistralrezepturen, Grundlagen für Dermatica und Suppositorien, Rezeptieren und Taxieren mit ALT. Mit Übungen.
R. Marusic
18.00-18.30 Phytotherapie im Umfeld des Krankenversicherungsgesetzes
Grundversicherung: Spezialitätenliste,Tarmed, Zusatzversicherungen, Literatur: Komplementärmedizin und Krankenversicherung (wird abgegeben), Zertifikat SMGP/Fähigkeitsausweis FPH
B. Meier
18.30 Nachtessen
20.00-21.00 Bücher- und Medienmarkt
TeilnehmerInnen und ReferentInnen präsentieren ihre Informationsquellen
alle
Sa 11. 06.05 Thematik: Grundstrukturen zukünftiger Anwendungspraxis
08.30-09.15 Mein Zugang zur Phytotherapie P. Frey
09.15-10.15 Gruppen- oder Einzelarbeit: (Änderungen vorbehalten)
Thema 1: Bearbeiten von Fallbeispielen
Thema 2: Diskussion von Fallbeispielen aus der CD „Medizinalpflanzen interaktiv erleben“
Thema 3: Mein Grundsortiment ab 10.6.2004
alle
10.30-12.00 Präsentation und Auswertung der Gruppen- und Einzelarbeiten. alle, Moderation P. Frey
12.00-12.30 Schlussdiskussion P. Frey, B. Meier
danach Mittagessen (freiwillig)

Referenten/Referentinnen
Richard Bolli, 6365 Kehrsiten
Peter Frey, med pract., 8805 Richterswilpeter.frey-gnaedinger@bluewin.ch
Rita Marusic-Bubenhofer, 6600 Locarno
Prof Dr Beat Meier, Präsident SMGP, 8311 Brütten
Prof Dr med Reinhard Saller, Abteilung für Naturheilkunde, Universitätsspital, Zürich
Rudolf Steiner, Bioforce AG, Roggwil
Christoph Züllig, Herbamed AG, 9055 Bühler

Sponsoren
Bioforce AG, Roggwil. www.bioforce.ch
Herbamed AG, Bühler. www.herbamed.ch
Zeller Medical AG, Romanshorn. www.zellerag.ch

Sektretariat/Administration
Frau Irene Tinguely
c/o Hochschule Wädenswil, Grüental, Postfach 335, 8820 Wädenswil
kurse-smgp@hsw.ch
Tel 044 7899980
Fax 044 7899950

AAnmeldung vorzugsweise über www.smgp.ch oder per e-Mail/schriftlich an obige Adresse unter Angabe von Namen, vollständiger Adresse, Status Mitgliedschaft, Beruf sowie Telefon/e-mail.

Gebühren:
Mitglieder SFr. 450.--; Studierende der Pharmazie und Medizin SFr. 150.--; Nichtmitglieder SFr. 600.--
Die Rechnungsstellung erfolgt nach der schriftlichen Anmeldung.
Die Hotel- und Reisekosten sind im Preis nicht inbegriffen.
Der Entscheid, ob der Kurs durchgeführt wird, fällt in der ersten April-Woche.

Der Kurs wird durchgeführt von der SMGP in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wädenswil.

Achtung: Bei schriftlicher Abmeldung weniger als 2 Wochen vor dem Kurs wird die Gebühr zu 50% und ohne Absage wird die volle Gebühr in Rechnung gestellt.
Die Kursgelder werden nach erfolgter Anmeldung über die Hochschule Wädenswil in Rechnung gestellt.
Weitere Informationen, insbesondere zu Hotel und Anreise, folgen ca. 1 Monat vor dem Kurs.