4. November 2010 in Wädenswil
"Dünnschichtchromatographie (HPTLC): Auf Spurensuche
"

Zielgruppe                                                                                                        
  Wissenschafter, Analytiker und Analytikerinnen, die Dünnschichtchromatographie zur Prüfung von Arzneipflanzen oder Pflanzen in Nahrungsmitteln einsetzen oder einsetzen wollen. Mitarbeitende, die an Dokumentationen irgendwelcher Art zu Arzneipflanzen oder daraus hergestellten Produkten arbeiten. Mitarbeitende, die im Bereich Nahrungsergänzungsmittel oder „Food Supplements“ mit Pflanzen arbeiten und deren Qualität untersuchen oder dokumentieren müssen. Generell Anwender der Dünnschichtchromatographie. Der Workshop richtet sich in erster Linie an die arzneipflanzenverarbeitende Industrie und die Lebensmittelindustrie, aber auch an Kontrollbehörden, Ausbildungsstätten etc.
Voraussetzungen
  Abgeschlossenes Studium in einer naturwissenschaftlichen Disziplin oder abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Labor oder entsprechende Berufserfahrung.
Lerninhalt
  Die Technik der Dünnschichtchromatographie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Im Arzneibuch erhält die Dünnschichtchromatographie eine immer grössere Bedeutung. Neue Monographien zum Nachweis von Verfälschungen (Cimicifuga), zum Nachweis von Verunreinigungen (Equisetum) und unerwünschten Substanzen (Aristolochiasäure) wurden entwickelt und werden demnächst in die entsprechenden Monographien Eingang finden. Wie solche Resultate erarbeitet wurden wird aufgezeigt. Neue Optionen – auch bei der Spurensuche – lässt die Kombination von HPLC mit der HPTLC erwarten. Immer anspruchsvoller wird der Bereich der Dokumentation. Hier ist die Zusammenarbeit möglichst vieler Labors erwünscht, damit die einzelnen Ergebnisse abgesichert werden können.
Lernziele
  Der Workshop will Strategien aufzeigen, wie man in der Dünnschichtchromatographie auch bei schwierigen Problemen zu zuverlässigen und reproduzierbaren Daten kommen kann. Die neusten Techniken werden dargestellt. Der gegenseitige Erfahrungsaustausch von Labor zu Labor soll gefördert werden.
 Teilnahmebescheinigung/Abschluss/Zertifikat
  Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt, wenn der Kurs vollständig besucht wurde.
Arbeitsweise
  Referate, Präsentationen, Diskussionen. Workshop, Poster, Gerätedemonstrationen.
Kursort/Kursdaten
  4. November 2010, 09.30-13.00 Uhr und 14.15 - ca 16.00 Uhr
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil
Campus Reidbach, Einsiedlerstrasse 31, Raum noch nicht bestimmt.
Kosten
  Grundgebühr pro beteiligte Firma: CHF 300.--
Zusätzlich pro Teilnehmenden: CHF 200.--
Mitarbeitende von Behörden, Ausbildungsstätten: CHF. 250.--
Studierende und Lernende: CHF. 90.--
Inbegriffen Pausenverpflegung und Mittagessen.
Firmen, die weder die SMGP noch die FG Phytopharmazie an der ZHAW unterstützen zahlen einen Zuschlag von Sfr. 200.-- zur Grundgebühr.
Veranstalter/Leitung
  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, 8820 Wädenswil,
Institut für Biotechnologie IBT, Fachgruppe Phytopharmazie (www.phytopharmazie.ch) in Zusammenarbeit mit CAMAG, Muttenz (www.camag.com) und Schweizerische Medizinische Gesellschaft für Phytotherapie SMGP (www.smgp.ch)
Leitung des Workshops:
Prof. Dr. sc nat Beat Meier, Dozent Phytopharmazie, ZHAW, Wädenswil
Dr. Eike Reich, CAMAG, Muttenz
Programm/Referate/Dozenten

 

Vorläufiges Programm
09.00-09.30 Uhr: Eintreffen, Kaffee, Gipfeli
09.30-09.45 Uhr: Beat Meier: Eröffnung und Begrüssung
09.45-10.15 Uhr: Anita Ankli: Identitätsprüfungen und Nachweis von Verfälschungen in Cimicifuga racemosa.
10.15-10.45 Uhr: Eike Reich: Nachweis von Aristolochiasäuren – 3 Stufen-Konzept
10.45-11.00 Uhr: Diskussion
11.00-11.30 Uhr: Pause
11.30-12.15 Uhr: Hans-Rudolf Schmutz:TLC/MS-Interface – eine neue Möglichkeit für die Spurenanalytik?
12.30-13.00 Uhr: Berichte aus der Praxis: Thomas Lehmann: Reinheitsprüfung von Schachtelhalmkraut (Equiseti herba), Daniela Spriano: Aristolochia Species in Clematis
13.15-14.15 Uhr: Mittagessen
14.15-14.45 Uhr: Eike Reich: Standardisierte Dokumentation und Vernetzung
Danach Gerätedemonstrationen, Poster, Diskussion von Problemen in Kleingruppen.

Moderation:
Prof. Dr. sc. nat. Beat Meier, ZHAW ( E-Mail )
Referierende:
Dr. Eike Reich, Leiter CAMAG-Labor, Muttenz ( E-Mail )
Dr. Anita Ankli, wissenschaftliche Mitarbeiterin, CAMAG-Labor, Muttenz ( E-Mail )
Prof. Dr. Hans-Rudolf Schmutz, Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz ( E-Mail )
Thomas Lehmann, Swissmedic, Bern ( E-Mail )
Daniela Spriano, ZHAW, Wädenswil ( E-Mail )
Anmeldung
  Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften,
Frau Irène Tinguely, Postfach, 8820 Wädenswil
E-Mail / Telefon 058 934 59 80 / Fax 058 934 50 01
Es gelten die Allgemeinen Kursbedingungen für Weiterbildungskurse an der Hochschule Wädenswil.
Anmeldefrist: 1. Oktober 2010. Spätere Anmeldungen sind mit Zuschlag (25%) nur dann möglich, wenn der Kurs nicht ausgebucht ist. Beschränkt auf 40 Teilnehmende.
Anreise
  Wir bitten die Teilnehmenden, nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Ab Bahnhof Wädenswil fährt der Bus 125 bis Haltestelle Reidbach. Von dort sind es nur wenige Schritte zur Hochschule Wädenswil, Campus Reidbach. Parkplätze stehen im Parkhaus nur beschränkt zur Verfügung. Weitere Informationen erfolgen mit der Anmeldungsbestätigung.
Auskunft
  Administration: Irène Tinguely (s.Anmeldung)
Fachlich: Prof. Dr. sc. nat. Beat Meier (E-Mail) Tel ++41 58 934 58 06