Organisationen und Verbände

Schweizerischer Verband für komplementärmedizinische Heilmittel (SVKH)
Der Schweizerische Verband für Komplementärmedizinische Heilmittel SVKH vertritt die Interessen von Herstellern und Vertriebsfirmen komplementär-medizinischer Arzneimittel in der Schweiz. Durch seine Neutralität und breite Abstützung ist der SVKH der wichtigste Vertreter der komplementärmedizinischen Arzneimittelindustrie und der kompetente Partner für Behörden, Krankenkassen und Politiker.
The European Scientific Cooperative on Phytotherapie (ESCOP)
ESCOP wurde 1989 gegründet als Dachorganisation nationaler Gesellschaften für Phytotherapie in Europa. Die SMGP zählt zu den Gründungsmitgliedern. Das Ziel der ESCOP besteht darin, den wissenschaftlichen Status der Phytotherapie zu fördern und die Harmonisierung des Zulassungsstatus von Phytotherapeutica auf europäischem Level zu harmonisieren. Die SMGP ist in der ESCOP im Wissen-schaftlichen Komitee durch Dr. Marijke Frater und Jürgen Drewe engagiert. Im wissenschaftlichen Komitee wird an den ESCOP-Monographien gearbeitet. Die beiden Vertreter der SMGP leisten darin einen gewichtigen Beitrag. Die SMGP leistet einen jährlichen Beitrag von ca. SFr. 15000.- an die ESCOP (Mitgliederbeitrag, Reisekosten und Entschädigungen für die Delegierten).
Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (GA)
Die Gesellschaft für Arzneipflanzenforschung (Society for Medicinal Plant Research) ist eine internationale Gesellschaft für Naturwissenschafter. Ihr Ziel ist es, die Arzneipflanzenforschung in der gesamten Breite zu fördern. Jährlich wird eine grosse Tagung durchgeführt. Daneben werden regelmässig Workshops durchgeführt, z.B. 1998 in Zürich derjenige zu Agnus castus. Die Gesellschaft führt auch vier Arbeitsgruppen, die sich mit der Qualität von Phytopharmaka, mit dem Anbau von Arzneipflanzen mit der Zulassunge und mit der Pharmakologie pflanzlicher Arzneimittel beschäftigen. Die Arbeitsgruppe zur Qualität wird von SMGP-Geschäftsstellenleiter Prof. Dr. Beat Meier geleitet.
Gesellschaft für Phytotherapie Deutschland
Die Gesellschaft für Phytotherapie in Deutschland verfolgt ähnliche Ziele in ihrem Land wie die SMGP in der Schweiz. Es werden regelmässig Tagungen durch-geführt. Herausgeber der Zeitschrift für Phytotherapie (Offizielles Organ der Gesellschaft für Phytotherapie e.V.) Laufend aktuelle Publikationen zur Phytotherapie, Literaturhinweise und Buchbesprechungen. (Linksammlung der Gesellschaft)
Österreichische Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPhyt)
Die Gesellschaft für Phytotherapie in Österreich verfolgt ähnliche Ziele in ihrem Land wie die SMGP in der Schweiz. Auf der Homepage zu finden sind die Aktivitäten und Arbeitsgruppen der Gesellschaft sowie eine Bücherliste Phytotherapie.
WHO Monographs on selected Medicinal Plants
Auch die WHO publiziert Arzneipflanzenmonographien. Dies mit einem über Europa hinaus erweiterten Spektrum. Diese Monographiesammlung ist leider nicht so bekannt.Ferner sind Publikationen über Medizinalpflanzen aus China, Korea und Vietnam in gedruckter Form online bestellbar.
European Society of Ethnopharmacology (ESE)
Zweck der Gesellschaft ist, die Zusammenarbeit in Europa auf dem Gebiet der Ethnopharmakologie zu fördern. Die Gesellschaft gibt die Zeitschrift Ethnopharmacologia heraus.
Union komplementärmedizinischer Gesellschaften
Die SMGP ist Mitglied der Union schweizerischer komplemetärmedizinischer Ärzteorganisationen. Die Union nimmt standespolitische Interessen der angeschlossenen Ärzteorganisationen in deren Auftrag wahr. Sie setzt sich u.a. für die Gleichberechtigung der Komplementärmedizin in Praxis, Lehre und Forschung sowie für eine Verankerung der Komplementärmedizin in der medizinischen Grundversorgung ein. Die SMGP hat das Recht ein Mitglied in den Vorstand zu delegieren. Vereinspräsident Roger Eltbogen nimmt diese Funktion war. Als Delegierte der SMGP amten derzeit Dr. med. Damien Decrey und Dr.med. Maja Oberholzer-von Tolnai. Verbandsnachrichten erscheinen in der Schweizerischen Zeitschrift für GanzheitsMedizin.
Dachverband Komplementärmedizin DaKoMed
Der Dachverband Komplementärmedizin wurde am 30. Oktober 2009 gegründet. Er ist aus dem vormaligen Forum für Ganzheitsmedizin (ffg) und dem Abstimmungskomitee «Ja zur Zukunft mit Komplementärmedizin» hervor-gegangen. Der Dachverband hat zum Ziel, die Kernforderungen der Abstimmung umzusetzen. Gründungsmitglieder sind Ärzte- und Therapeutenorganisationen, Spitäler, Schulen, Gesundheitsorganisationen, der Schweizerische Drogisten-verband und der Heilmittel-Herstellerverband SVKH.
Phytocura
PHYTOCURA ist ein Beratungsbüro, das sich auf Fragen rund um die Phytotherapie und Phytochemie spezialisiert hat. Als Dienstleistungen werden das Erstellen von wissenschaftlichen und redaktionellen Texten, Entwicklung von Konzepten, Durchführen von Recherchen und Vortragstätigkeiten angeboten.
Phyto-Gyni-Netzwerk HERBADONNA
Das Phyto-Gyni-Netzwerk Herbadonna möchte das Erfahrungswissen über pflanzliche Behandlungsmöglichkeiten von frauenheilkundlichen und geburtshilflichen Gesundheitsproblemen sammeln, sichten und bewerten sowie in der täglichen Praxis anwenden, dazu werden viermal jährlich Workshops durchgeführt und über Moodle Informationen ausgetauscht.
Kooperation Phytopharmaka GbR
Die Kooperation Phytopharmaka ist eine wissenschaftliche Gesellschaft, die sich für die Belange und den Erhalt von pflanzlichen Arzneimitteln einsetzt. Wissenschaftliche Informationen für Fachkreise (z.B. Ärzte, Apotheker, Pharma-Hersteller) und Ratgeberseiten für Verbraucher über Arzneipflanzen.
Phyto-Netzwerk-München
Das Phyto-Netzwerk-München bietet Wissenschaftliche Beratungen für den Bereich Phytopharmaka, Homöopathie, Kosmetika, Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel und Abgrenzungsfragen und stützt sich dabei auf ausgewiesene Experten in den entsprechenden Fachgebieten.
European Medicines Agency (EMA)
European Medicines Agency (EMA) ist eine Organisation der EU mit Sitz in London. Hauptaufgaben sind Schutz und Förderung der Gesundheit von Mensch und Tier. Das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) beurteilt die Risiken von Arzneipflanzen und arbeitet Stellungnahmen aus.
International Society for Ethnopharmacology (ISE)
Die internationale Gesellschaft für Ethnopharmakologie widmet sich dem Studium der physiologischen Wirkungen von Pflanzen und Tieren welche in der traditionellen Medizin vergangener und heutiger Kulturen verwendet werden. Herausgabe der Zeitschrift "Journal of Ethnopharmacology".
The American Society of Pharmacognosy (ASP)
Die ASP organisiert Meetings, unterstützt Forschung und Entwicklung der Pharmakognosie und ist Herausgeberin der Zeitschrift "Journal of Natural Products". Sie arbeitet regelmässig mit der Gesellschaft für Arzneipflanzen-forschung zusammen.
SAPP: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für perinatale Pharmakologie
Die Perinatale Pharmakologie umfasst die Wirkung von Substanzen (Arzneimittel inkl. solche der Komplementärmedizin, Impfstoffe, Diagnostika, Nahrungs-ergänzungsstoffe, Suchtmittel, Umweltschadstoffe, ionisierende Strahlen) bei der schwangeren Frau, der stillenden Mutter, beim ungeborenen Kind, beim Frühgeborenen und Neugeborenen und beim gestillten Säugling.
Pediatric Complementary and Alternative Medicine Research and Education (PedCAM Network)
Das "Pediatric Complementary and Alternative Medicine Research and Education (PedCAM) Network" ist ein kanadisches Netzwerk, welches 2004 gegründet wurde und zum Ziel hat Informationen zur Komplementärmedizin in der Pädiatrie weit zu streuen. Ausserdem möchte dieses Netzwerk eine Zusammenarbeit zwischen Forschern, Ausbildnern, Klinikern und Politikern sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene aufbauen. PedCAM ist eine akademische, nicht-kommerzielle Organisation die im "Complementary and Alternative Research and Education program, Department of Pediatrics, University of Alberta" angesiedelt ist. Interessant ist vor allem die Publikationssammlung sortiert nach Indikationen
Schweizerische Menopausengesellschaft (SMG)
Die Schweizerische Menopausengesellschaft (SMG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft derer, die im Bereich Menopause forschen, lehren oder ärztlich tätig sind. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der gynäkologischen Endokrinologie, die Ausrichtung von Fort- und Weiterbildungen, die Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie die Erstellung von Leitlinien.